Jugend

Die Paralympics rufen nach Rio 2016! Sebastian Roob: Laufen zum Sieg

von Lorenz Trapp

Immer mittwochs und freitags trainiert er beim MTV. Weil er die Schule im Sehbehinderten- und Blinden-Zentrum in Unterschleißheim besucht, trainiert er natürlich auch dort. Und weil er in einem Wolnzacher Ortsteil wohnt, absolviert Sebastian Roob auch in der heimischen Sportanlage unzählige Trainingsrunden. Dieser Trainingsaufwand, insbesondere die Tatsache, dass er gefahren werden muss, erfordert ein ausgeklügeltes Zeitmanagement, bei dem ihn seine Eltern sehr unterstützen. Weiterlesen

Mit Gummistiefeln aufs Huegelgrab

von Lorenz Trapp

Man mokiert sich. Für manche Menschen gehört sich das so. Sie müssen; sie können gar nicht anders. Kaum legen sich die Pflasterer ins Zeug und Steine auf den Hauptplatz, stehen sie schon da, die Kritikaster, und legen los. Warum, möchte da doch tatsächlich einer wissen, hat der Hauptplatz einen Katzenbuckel bekommen? Weiterlesen

Rezeptänderung – Das Empfinden von Sicherheit

von Julia Mähner

Unser Leben wird von so vielen kleinen Problemen beeinflusst, das wirft einen leicht aus der Bahn. Besonders wir, die Jugend, vermissen von Zeit zu Zeit ein wenig Stabilität. Freundschaften, Schule, Zukunftspläne, Liebe… einige meistern es gut, andere weniger. Viele finden die Zeit sich zu engagieren, sei es nun in Parteien, Kirche oder Vereinen. Doch in letzter Zeit finden wir es nicht mehr so leicht, unser Leben zu leben, denn von oben herab drücken ganz andere Sorgen. Die Sicherheitskonferenz in München bot sich als Ventil an, um Luft abzulassen. Weiterlesen

Eine dokumentarische Reportage – Mediale Zerrbilder und das andere Gesicht der Demonstration in Rostock

Es brauchte eine Zeit bis sich die Bilder im Kopf etwas gelegt hatten- Bilder von Trängas und Pflastersteinen. Doch im Nachhinein bleibt ein anderes Bild haften, ein anderes als das von Bildzeitung, Spiegel und den anderen großen „Sendern“. Dies ist der Versuch, eine eigene Sicht der Proteste von Rostock wieder zu gegeben und dabei so nah wie m?ch an unmittelbar selbst Erlebtem zu bleiben, bis auf einige Berichte und Erlebnisse anderer, deren Namen durchgehend nicht genannt werden.

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„Widerstand zwecklos?“

Von der einzigen Pfaffenhofnerin bei den G8-Demos, den möglichen Gründen für das lokale Desinteresse und den Ansichten im Stadtrat

von Julian Knapp

Kein einziger der zehntausenden Polizisten, die aus ganz Deutschland zum Schutz des umzäunten G8-Gipfels in Heiligendamm zusammengezogen werden, kommt von der Dienststelle Pfaffenhofen. Das versicherte Dienstellenleiter Robert Brenner. Bei den Demonstrationen auf der anderen Seite des Zauns von Heiligendamm wird Pfaffenhofen zumindest durch eine Person vertreten sein. Die 20-jährige Hanna Schratt will gemeinsam mit einer Freundin aus München an den Protesten teilnehmen. „Weil es wichtig ist, dass wir zusammen- und besonders zu den benachteiligten Ländern in der 3. Welt halten. Die G8 hat ihnen gegenüber lange Zeit eine unfaire Wirtschaftspolitik gefördert“, erklärt Hanna ihre Motivation. Außerdem hofft sie auf regen Austausch mit anderen Globalisierungskritikern, und auch die Forderung nach konsequentem Klimaschutz ist Hanna Schratt als Vorsitzende der Grünen Jugend in Pfaffenhofen im Rahmen der Proteste wichtig. Weiterlesen

Thema:Schule – Disskussionen, Berichte, Reportagen, Kommentare

Das Thema Schule wird nicht erst seit PISA in Medien, Politik und Gesellschaft ausführlich und heftig diskutiert. Da wird es Zeit, dass sich auch die Jugend äußert. Unsere Jugendredaktion beleuchtet die Frage aus unterschiedlichen Perspektiven: lokale Problematiken, eigene Erfahrungen, Hintergrundinformationen, neue Ideen und alternative Modelle. Gemeinsam haben die Texte, dass sie alle von Jugendlichen stammen, also von denen, die unter der Krise unseres Bildungssystem noch leiden oder deren Schulerfahrung zumindest noch sehr frisch ist.

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Die April-Assln: Black Metaler

von Stefan Nimmrichter

„Assel des Monats“ dürfen sich diesmal die Black Metaler nennen, auch unter der Bezeichnung „gemeine Kellerassel“ bekannt. Als besonders abgekapselte Subkultur definiert sie sich vor allem über das, was sie nicht ist bzw. nicht mag: Menschen, Christen, Lachen, Spaß, Licht und Sprechen. Ein besonders prägnantes Erscheinungsmerkmal der Kellerassel ist neben der schwarzen Kleidung und den langen, fettigen Haaren die Abneigung gegen Farbsehen jeglicher Art. Innerhalb der Kellerasselkultur herrscht ein primitives Kastensystem, das die Population grob in true, semitrue und untrue aufteilt. Die oberste Kaste verdeutlicht dabei ihren Status durch eine Art Faschingsbemalung mit schwarzen Girlanden auf weiß grundiertem Clownsgesicht. Eine Verbindung zum Balzverhalten konnte bisher nicht beobachtet werden. Weiterlesen

Von Machern und Metrosexuellen Handball vs. Fußball

von Julia Mähner

Wir sind Weltmeister. Wo die Fußballer im Halbfinale gescheitert sind, haben sich die Handball-Männer nicht aus der Ruhe bringen lassen und einen kühlen Kopf und eisernen Willen bewahrt. Dennoch interessiert es etwa 60 Millionen Menschen in Deutschland überhaupt nicht, größtenteils haben sie gar nichts davon mitbekommen. Aber wen wundert’s? Denn trotz der steigenden Popularität des Sports, vor allem im Norden unseres Landes, würde sich der Großteil der Bevölkerung Deutschlands trotz des um einiges niedrigeren sportlichen Niveaus lieber ein Fußballspiel anschauen. Weiterlesen

Serie zu Wehrpflicht und Zivildienst, Teil1 – Erfassung, Musterung, Verweigerung

von Oliver Hübel

Die Wehrpflicht traf mich unvorbereitet. Irgendwann als ich achtzehn war, kam der Brief zur Erfassung meiner Person. Die Erfassung dient der Bundeswehr vor allem dazu, festzustellen, ob man nicht unbemerkt gestorben ist, das Land verlassen hat oder fälschlicherweise ein Mädchen ist.

Auf die Erfassung folgte ein Jahr später die Ladung zur Musterung. Spätestens jetzt musste ich anfangen, mir Gedanken zu machen, was ich eigentlich mit meiner Zukunft machen wollte. Weiterlesen