Einsichten

3 wie Gold und Silber

Uralt ist das Handwerk der Goldschmiede, und genau so alt ist wohl der Wunsch des Menschen, sich mit edlen und schönen Materialien zu schmücken, ein Ausdruck purer Lebensfreude. Wer die Goldschmiedewerkstatt in den Radlhöfen, direkt am südwestlichen Ortseingang von Pfaffenhofen, mit neugierigem Blick betritt, ist sofort davon überzeugt. Die großzügigen Räumlichkeiten bestechen durch geschmackvolle Arrangements – ein großer Tisch, feine Regale mit ansprechenden Ausstellungsstücken, und natürlich die Werkbänke mit den entsprechenden Utensilien der Goldschmiede.
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Ein Prinz und sein Schatten

Mit Witz und unbändiger Spielfreude erobert eine lokale Fantasykomödie aus dem Mittelalter am 7. Juni das CineradoPlex: „Prinz Blechleber und der Fluch der Ahnen“

Es ist wirklich alles drin: die Köpfe der Frauen in der Schandgeige, geschliffener Witz in den Dialogen, Waffengeklirr in den Kampfszenen, überschäumende Spielfreude in den fantasievollen Kostümen – nur die Schwerter bleiben nicht in der Scheide, die Pfeile nicht im Köcher! Schließlich sprechen wir hier von einem Spektakel aus dem Mittelalter, das von Willi Wenger für die Kinoleinwand inszeniert wurde und am 7. Juni 2016 im CineradoPlex seine Pfaffenhofen-Premiere feiert.
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Mit Schwimmweste und Wasser durch die Fastenzeit

Es schaut nur so aus. Wirklich, es schaut nur so aus, als hätten wir hier vom Pfaffenhofener keine Lust mehr, was anderes auf dem Titelblatt zu zeigen als diesen gepflasterten Hauptplatz mit Absperrgitter, von dem keiner mehr weiß, wozu es gut war. Natürlich haben wir Lust. In diesen Tagen jedoch soll man einfach mal auf etwas verzichten. Abgesehen davon: Hartes Pflaster und Absperrungen haben durchaus ein nicht zu unterschätzendes metaphorisches Potential, wenn Fronten scharf und zackig werden und die Migrationskrise immer mehr offenbart, wie viel menschliche Schwäche und soziale Unentschlossenheit in politischen Spitzenpositionen agiert.
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Der Naturwarenladen von Angelika Grienberger

Die neue Herbst- und Winterware ist bereits eingetroffen in Angelika Grienbergers Naturwarenladen in Niederscheyern. Seit 10 Jahren bereits betreibt sie den Laden mit einem ausgewählten Sortiment an Kinderkleidung, und seit sie vor 6 Jahren in den Ortsteil Niederscheyern gezogen ist, gibt es auch in Pfaffenhofen kompetente Beratung zum Thema „Tragen“ und natürliche Funktionskleidung für Kinder – und neuerdings auch für Erwachsene.

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Zwischen Kran und Garten – die Baustelle zur Gartenschau lockt Besucher

Noch überwiegen die Kräne und Bauzäune, doch dazwischen lässt sich der neu entstehende Stadtpark schon erahnen, auch wenn der Überlauf noch etwas einsam, aber hübsch geschwungen zwischen Aushub durchläuft und das zukünftige „Grüne Klassenzimmer“ noch arg erdig aussieht. Die zahlreichen Gäste der Führung schwankten dann auch zwischen Sandalen und Gummistiefeln, beides war letztlich richtig auf der Baustelle.

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La dolce Masseria

Eine neapolitanische Familie zelebriert in Ilmmünster italienische Gastronomie con cuore

von Lorenz Trapp

Ein carpaccio di salmone, davor eine kleine zuppa di pomodoro, später vielleicht noch eine insalata mista – klingt das nicht verführerisch, so verführerisch wie Anita Ekberg im Film La dolce vita, als wäre es der Inbegriff italienischer Lebensart? Doch um dies zu erleben, müssen Sie weder nach Rom noch nach Neapel reisen: Ein Hauch von gastronomischem dolce vita liegt direkt vor unserer Haustür – in Ilmmünster!

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Stille Tage im Klischee

von Lorenz Trapp

Vor Kurzem – ich erwähne es immer wieder gerne – hat mir jemand, als ich in einem sozialen Medium monierte, dass, wenn man sich schon über die Vignetten-Pläne des Verkehrsministers echauffiere, man auch das Wort „Vigniette“ korrekt schreiben möge, Folgendes klargestellt: Es käme nur auf den Inhalt an, die Form wäre nicht so wichtig. Da schau her. Weiterlesen

Da Massimo: Pizza, Pasta, Fisch – und ein Zitronenbäumchen

von Lorenz Trapp

Scaloppina Gorgonzola, mit Bratkartoffeln, davor eine kleine Tomatensuppe, später vielleicht noch eine Insalata capricciosa – klingt das nicht verführerisch, so verführerisch wie das sardische Zitronenbäumchen vor der Eingangstreppe, das jetzt im November doch tatsächlich noch Zitronen trägt?
Aus Sardinien kommt nicht nur das Bäumchen. Auch die Chefin Noemi stammt von dem beliebten italienischen Inselparadies, das ihr wohl die gute Laune mit nach Bayern gegeben hat. Verheiratet ist sie mit Massimo, dem in Pfaffenhofen und Umgebung nicht unbekannten Koch aus Kalabrien, und seit Jahresanfang, nach einer umfangreichen Renovierung, bieten die beiden im Lokal „Da Massimo“ in Tegernbach alles, was man von einer italienischen Speisekarte erwartet. Weiterlesen