Aktuelles

—————————————————————————————————————-

Die aktuelle Ausgabe (30. Juni 2017) ist da, unter anderem mit folgenden Themen:

Rathausplatz

Runter vom Slackline-Weltrekord und
ab ins Gewächshaus der Sinne!

Schon wieder ein Weltrekord in unserer kleinen Stadt! Es ist kaum mehr zum Aushalten, und ich befürchte, langsam geht uns der Stoff aus für neue Höchstleistungen, die man in einem Buch der Rekorde festmeißeln kann. Sollte der FC Bayern demnächst (also in den nächsten Jahren, heuer war’s ja nicht so üppig) seine Trophäenvitrine erweitern müssen, böte es sich an, das Möbel second hand zu erwerben – wenn es für unsere Erfolge nicht bereits zu schmalbrüstig ist.
.

Flirren, blühen, wachsen

Die Gartenschau bringt eine
ganz neue Stimmung in die Stadt

Es liegt etwas in der Luft in diesem Sommer. Eine ganz wunderbar eigene, flirrende, nie gekannte Atmosphäre. Eine ganz neue Mischung aus geradezu südländischer Gelassenheit, offener Neugier und hektischer Anspannung.

von Roland Scheerer

Unsere monatliche Rubrik:
„Die Rückseite der Ilm“

Vor mir im Garten steht ein Plastiksack Pflanzerde. Sie ist für unser Pseudo-Selbstversorger-Kleinbeet. Ich finde das Wort „Pflanzerde“ ziemlich aggressiv. Da steckt „Lanze“ drin und „Panzer“ und „Landser“ (bloß falsch geschrieben) und „er“ und „Lanz“ (zum Drüberrollen) und das zerstörerische „zer-“. Schlimm. Trotzdem führt dieser Gedanke nirgends so richtig hin.

Bürgermeister Herker

Die aktuelle Kolumne von Thomas Herker (Juni 2017)

Liebe Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für die Bevölkerung liegt mir sehr am Herzen. Und da bin ich mir mit allen Stadträten, quer durch alle Fraktionen, absolut einig. Daher wollen wir als Stadt verstärkt im sozialen Wohnungsbau tätig werden. Schließlich sind es vor allem die Geringverdiener, die „kleinen“ Rentner und die Alleinerziehenden, die von dem immensen Druck auf den Wohnungsmarkt und den rapide gestiegenen Mietpreisen am meisten betroffen sind. Aber in unserer Stadt soll Platz für alle sein und niemand soll „hinten runterfallen“. Wir haben uns daher ein hohes Ziel gesteckt: In den nächsten fünf Jahren wollen wir 30 Millionen Euro investieren und bis zu 300 neue Sozialwohnungen schaffen.

Kleine Landesgartenschau

Kleine Landesgartenschau:
Perspektivenwechsel

Exakt 60 Jahre trennen uns, mich und meinen Freund Kobo. Kobo ist noch nicht mal drei Jahre alt, aber er rennt wie ein Wiesel mit Windel. Die Windel ist sein Handicap. Sie muss ab und an gewechselt werden, auch, wenn wir einen Spaziergang durch den Bürgerpark unternehmen. Wie auf dem Foto zu sehen, war es einer der Tage, an denen das Wetter gerade mal nicht auf einer Hitzewelle ritt. Aber es war gut genug, und Kobo meinte, wir seien ja nicht aus Zucker. Nach Besuchen beim Biber, bei der Kröte und bei König Frietzsche am Froschkönig-Spielplatz (mit ausgiebigem Trampolineinsatz) hatten wir uns eine Stärkung verdient.

Gebirgs- und Volkstrachtenverein

Ilmtaler Trachtler feiern
ihr 90-jähriges Jubiläum

Man muss keineswegs als „gschtandner Bayer“ ein Sympathisant des gleichnamigen Münchner Fußballvereins sein, um bei Spielen vorweg in nördlichen deutschen Arenen nicht eine gewisse Brüskierung zu empfinden, wenn einem die gastgebenden Fans mit dem Schlachtgesang nach der Melodie des Refrains von „Yellow Submarine“ von Paul McCartney einen nicht gerade sittengerechten Empfang bereiten: „Zieht den Bayern die Lederhosen aus!“

Franz Grahammer mit Ursula Beyer

Neuer Kreisheimatpfleger
Franz Grahammer stellt sich vor

Gebäude mit Leben erfüllen“ möchte der Architekt Franz Grahammer aus Pischelsdorf. Er ist seit kurzen neuer Kreisheimatpfleger für den Bereich Bauwesen und hat durchaus vor mitzureden. Die rein ehrenamtliche Position war ein Jahr nicht besetzt, nachdem Roland Gronau nach zehn Jahren Tätigkeit sein Amt nieder­legte.

Lebendige Vielfalt

HiPP-Ausstellung „Von der Natur
lernen“ im Rathaus

Der Babynahrungshersteller HiPP engagiert sich ganz besonders für ökologische Produktion in Einklang mit der Natur. Auch Artenvielfalt liegt dem Pfaffenhofener Betrieb sehr am Herzen. Was vor fast 120 Jahren eher durch einen Zufall begann, ist heute ein weltweit bekannter und anerkannter Betrieb.
.

Walter Karl

Walter Karl geht nach der
Gartenschau in den Ruhestand

„Wir liegen im Zeitplan“, stellte Walter Karl stets klar, wenn er zur Gartenschau gefragt wurde. Egal, ob vor drei Jahren oder drei Wochen vor Beginn. Und er behielt recht, alles wurde wie geplant fertig, die Eröffnung und die ersten Wochen waren ein großer Erfolg. Die Besucher sind begeistert und Walter Karl ist es damit auch.

Kaufhaus voller Kunst

Kreativquartier zeigt und
verkauft Werke

Siebzehn regionale Künstler haben sich in der Alten Kämmerei in der Frauenstraße zu einem besonderen Projekt zusammen gefunden: Sie bieten ihre Werke im Rahmen eines „Kunstkaufhauses“ während der gesamten Laufzeit der Gartenschau an. Damit wird das Kreativquartier zur Produzentengalerie.

Jahresausstellung

Hallertauer Künstler zeigen ihre Werke

Passend zur Gartenschau lautet das vorgegebene Motto der diesjährigen Jahresausstellung regionaler Künstler in der Städtischen Galerie: Natürlich. Und natürlich wurde diese Themenvorgabe von allen 28 ausstellenden Künstlern völlig unterschiedlich interpretiert und umgesetzt.

Nächste Ausgabe am 28. Juli 2017